Backpacking SEA

In 2013 I went on a four months adventure travelling aroung South East Asia. I started in Bangkok, travelled north to Chiang Mai and Pai, then on through Laos, Vietnam, Cambodia, Malaysia, Singapore and all the way down to Bali, Lombok and the Gili islands in Indonesia.

While travelling, I was writing chapters for family and friends back home. The feedback I’ve gotten was overwhelming. Hence I finally found some time to go through the notes and take the story a bit further, to polish and form a better piece of writing.

But now a bit of bad news for my non-German readers, as for now, there is only German content available. I will go through and try to write the English version of the story asap.

Please comment below what you think, that would be lovely.


 

Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving
safely in a pretty and well preserved body, but rather to skid in
broadside in a cloud of smoke, thoroughly used up, totally worn out,
and loudly proclaiming „Wow! What a Ride!“
– Hunter S. Thompson
(Told by Jonathan Koch, met in Hoi An, Vietnam)

  1. Flug und Ankommen

Nachdem ich auf meinem Hinflug in Dubai einen Zwischenstopp eingelegt hatte (Wahnsinn! Da liefen Männer in weißen Gewändern rum), kam ich nach 13 Stunden fliegen am Flughafen in Bangkok an. Ich war echt aufgeregt, weil ich jetzt ja erst mal den Weg zu meiner Unterkunft finden musste. Ich dachte mir, dass der Weg mit dem Zug in die Innenstadt der kostengünstigste sei. Von der City wollte ich dann ein Taxi zur Khao San Road nehmen, wo ich hin musste.

Als ich dann ohne Probleme mein erstes thailändisches Geld abheben konnte (Baht) und mein Ticket gekauft hatte, traf ich auf zwei ältere Amerikaner. Ich fragte, ob sie sich auskannten und mir grob die Richtung sagen könnten. Die Dame war sehr nett und lebt schon seit 13 Jahren in Bangkok. Sie meinte, dass sie auch in die gleiche Richtung fahren würde und dass es noch günstiger sei, wenn ich Bahn, Metro und Bus nehme. Also gut. Umgestiegen ist sie auch noch mit mir. Aber dann sollte ich den richtigen Bus nehmen.

Als ich mit meinem schweren Gepäck aus dem  Underground hervorkam, spürte ich das tropische Klima sofort. Es war heiß, sehr, sehr heiß! Und ich war in Asien! Dieser Moment, als ich auf der Straße stand und um mich herum nur Asiaten waren, überall Essensstände, Dreck und ein anderes Leben. Es war herrlich! Ich war so weit weg von den bekannten Dingen. Nachdem mir einige nette Thais den Weg zum Bus gezeigt hatten, wartete ich nun also und schließlich kam er auch irgendwann. Die Tür sprang auf und ich konnte nur zusehen, wie ich mit den Sachen reinsprang, denn da fuhr er auch schon wieder los. Die Tür blieb während der ganzen Fahrt offen. Auch alle Fenster waren auf. Es war so anders! Ich war verwirrt, denn die Kassiererin, die zu mir kam, wollte gar kein Geld haben?!

Naja, ich bat sie mir Bescheid zu sagen, wann ich denn aussteigen sollte. Und die Zeit verging ohne, dass sie dies tat. Ich dachte, dass dies alles nicht wahr sein konnte. Würde ich je sicher ankommen? Es war nun ja auch schon einige Zeit vergangen, dass ich richtig geschlafen hatte. Der Bus fuhr durch Chinatown und durch Plätze, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Es war der Wahnsinn! Und dann kam schließlich ihre Ansage, dass ich da sei. Ich sprang aus dem Bus. Und nun?

Ich hatte lediglich die Karte aus dem Lonely Planet (Reiseführer). Nach unzähligem Nachfragen und umherlaufen durch irgendwelche belebten Gassen, kam ich schließlich an. Ich konnte mein Glück kaum fassen! Als ich dann die Tür in meinem Single Room hinter mir schloss, fiel ich vor Erschöpfung in das Bett und befreite mich endlich aus der langen Hose und war angekommen!