Bordercrossing into a New Land

Dann hieß es schließlich Abschied nehmen von Vietnam. Eigentlich wollte ich bereits einen Tag früher von Saigon nach Phnom Penh fahren, aber schließlich befand ich mich in einer Art Reisegruppe sieben anderen Reisenden und wir beschlossen alle gemeinsam zu reisen. Jonny und James kannte ich bereits aus Hoi An und wir hatten unsere Freundschaft bereits vor einiger Weile bei Facebook besiegelt. Die beiden hatten den Holländer Ralf ebenfalls in Hoi An aufgegabelt und ich kannte ihn von einem gemeinsamen Abendessen. Die Holländerin Corine hatte ich ebenfalls noch kurz in Hoi An kennengelernt. Tja, und Tom, ein deutschsprechender Italiener kannte Corinne.

So mussten wir also wieder einen Reisetag einlegen. Die Busfahrt sollte sechs Stunden dauern und das Gute war, dass wir den ganzen hinteren Teil des Buses für uns hatten. Der Busfahrer sammelte irgendwann unsere Reisepässe ein und am Grenzübergang Moc Bai mussten wir dann mit unserem Rucksäcken durch ein kleines Grenzhäuschen. Erstaunlicherweise fand ich schon, dass man direkt einen Unterschied zwischen Vietnam und Kambodscha erkennen konnte, vielleicht war es aber auch bloß Einbildung. Ich erinnere mich an die aufgetürmten Wolken, die einen wieder daran erinnern, dass man sich so nahe im Äquator befindet. Der Bus in den wir stiegen war zwar der Selbe wie der, aus dem wir vorher ausgestiegen waren, aber erst als wir in Kambodscha wieder einstiegen, fiel mir das Nummernschild auf, auf dem Phnom Penh stand. Es hatte die gleiche Größe wie die Nummernschilder in Amerika.

Auch die Menschen sahen schon irgendwie anders aus. Ich bin mir nicht ganz sicher warum man den Unterschied zwischen den asiatischen Menschen erkennen kann, aber irgendwie gibt es schon kleine Unterschiede in den Gesichtszügen der Menschen.