Smog Alarm in Melaka

In Melaka musste ich dann feststellen, dass es eine malaysische Touristenstadt war und dass die Leute aus der Hauptstadt Kuala Lumpur hier oft am Wochenende herfahren. Ich hatte mir vorher keine Unterkunft gebucht und viele der Hostels und Gästehäuser waren bereits ausgebucht. Glücklicherweise fand ich dann doch noch ein nettes Hostel namens Jalan Jalan, das in einer der kleinen Gassen versteckt war. Es war unglaublich heiß in der kleinen Küstenstadt. Die Stadt ist namensgebend für die Malakkastraße und heute spielt der Hafen nur noch für die Küstenschifffahrt eine Rolle, für Überseeschiff gibt es nicht mehr genügend Tiefgang. Seit 2008 wurde die Stadt ins UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Die Straßen erinnerten sehr an die Geschichte. Es war urig und malerisch.

Meine T age in Melakka verbrachte ich allerdings mit wenig Spaziergängen, da es einen unglaublichen schlimmen Luftverschmutzungswert gab als ich dort war. In Indonesien wurde auf der Insel Sumatra der Regenwald abgefackelt, um Platz für den Anbau von Palmölflächen zu schaffen. Der Wind brachte dann den ganzen Qualm rüber nach Malaysien. In Singapur war es wohl noch schlimmer. Man konnte wirklich kaum atmen und schließlich kaufte auch ich mir eine Mundschutzmaske, die das Atmen wirklich um einiges erträglicher machte.