Singapore

Auch die Rückfahrt von Tioman auf das Festland gestaltete sich etwas anders als erwartet. Eigentlich sollte die Fähre um acht Uhr morgens abfahren, sie kam dann allerdings erst gegen 14 Uhr. So lange musste dann auf dem Steg warten, wir wussten nämlich nicht wann sie kommen würde. Ich schaffte es fast ein ganz neues Buch durchzulesen („Cyberpunks: Freedom and the Future oft he Internet“ von Julian Assange, sehr zu empfehlen). So kamen ich und die Berlinerin, die ich beim Warten kennengelernt hatte, schließlich erst gegen Abend in Singapur an. Abends anzukommen mag ich wirklich nicht gerne, weil man sich dann ja auch noch um eine Unterkunft kümmern muss und alles dunkel ist. Mir wurde aber gesagt, dass Singapur die drittsicherste Stadt auf der Welt sei, so war ich dann etwas beruhigt. Zum Glück ließ uns der Bus schließlich in einer zentralen Lage raus und es war nicht weit bis ins Little India, wo sich eine Unterkunft befand, die mir einige andere Reisende aus  Tioman empfohlen hatten, die bereits dort waren. Zum Glück hatte Ali, der Besitzer, dann auch noch ein Zimmer für mich.

Bei T ageslicht sah Singapur dann noch gewaltiger aus. Es war die wohl modernste Stadt die ich je zuvor gesehen hatte und es war so unglaublich hip in einigen Straßen. Ich machte unglaublich viele Fotos und lies mich von der Stadt treiben. Meine Füße taten mir schließlich weh. Beim Burgeressen lernte ich drei Webdesigner aus den Philippinen kennen, die wirklich witzig waren. Auf einem Park spielten Australier Kricket und im Hintergrund waren zeichnete sich die wunderschöne Skyline ab.

Am Wasser waren zahlreiche Asiaten mit ihren schwarzen Köpfen zusehen. In der Entfernung gab es drei Hochhäuser auf welchen Palmen wuchsen. Die Ubahn war so modern und kein Vergleich zu der beispielsweise in Hamburg. Mir fehlen zur weiteren Beschreibung die Worte. An dieser Stelle kann der Leser sich sein eigenes Bild malen und ich halte den Rest der Erinnerungen verschwiegen.